The Ghosts Of Yesterday

Verney 1826 – “The Ghosts Of Yesterday” (2015, Lichterklang) – available here.

Lyrics

1Q84

Beyond the emotional landscape of time
Our feelings lie bare on the ground
We once had a father who guided his childs
And led them to burial ground

Oh father, oh father, we followed your voice
We did not see you were wrong
Oh father, oh father, we closed our eyes
We did not see all your lies.

Du siehst mich im schwindenden Sonnenlicht steh’n
Und fragst mich, wohin führt mein Weg?
Er führt in die Ferne, ins finstere Meer
Wo fragend die Hoffnung ersteht.

Lyrics: Lionel Verney

Wind

Wind treibt die Blätter
Durch meinen Garten
Treibt sie zur Wiese
Und bis zum See

Herbstlaub im Lichte
Goldener Sonnen
Einklang der Stimmen
Rufen nach Schnee

Herbst sucht nach Winter
Und nach der Kälte
Alles im Wandel
Ewiger Zeit

Still senkt der Frost sich
Über die Wasser
Hält den Moment an
Nur für uns zwei

Alles im Wandel
Alles im Aufbruch
Hält der Moment an
Nur für uns zwei

Lyrics: Lionel Verney

In Calvins Schatten

Der Glanz des Gotteshauses war
das Labsal unsres Herrn
Wann immer er zur Fron uns rief
Wir folgten freudig, gern

Mit Blattgold überzogen wir
Der Mutter Heiligkeit
Maria und das Jesuskind
gab Purpur das Geleit.

Doch Wolken zogen um uns auf
Der Preußenkönig ritt
Im Frühjahr zur Parade auf
Wir folgten Schritt auf Tritt.

Dann schaut sein Aug das Gotteshaus
Gar finster wird sein Blick
Mit strenger Mine dreht er sich
Und hält den Herrn zurück:

„Was hat er vor, was treibt ihn an,
will er sich wohl vergehen
und gegen Calvins Lehren ziehen
der Weisung widerstehen?“

So schwand der Glanz der Kirche schnell
der alte prächtig Glast
Seit kurzem steht die Kirche leer
ist nur noch Hall zu Gast

Kein Bildnis mehr, kein golden Schein
Kein Strahlen in der Nacht
Nur noch ein strenger kalter Raum
bekundet Calvins Macht.

Lyrics: Lionel Verney

Katyń

Miles, miles to go
Miles, miles to go
Till midnight
Till moonlight
Till sunlight
Till dawn
Miles, so tired
So frozen, and hunted

Miles, miles to go
Through marshland
No homeland
No dawn

Miles, miles to go…

Lyrics: Lionel Verney

Promised land

You’re like a dream that fills
The emptiness left by sadness
You’re like a voice that fills
The silence left by many lies
You’re like a music that plays
The sound of my heartbeats
You’re like a fire that warms
The cold I felt in my heart
You’re like a trembling light

That casts away my darkness
You’re like a guardian angel
Rescuing my soul from hell
You’re the one who teach me
The true deep meaning of love
You’re like a sweet promise
Giving a new sense to my life
You’re like the promised land
Where I want to spend my life

Lyrics: Lory Fayer

Ein Wintermärchen

Im Winter tief
Ein Licht erlischt
Das von der kalten Liebe spricht
Und von der Sterne Blütenstaub
Zu Eis erstarrtes Eichenlaub
Im Winter bald
Ein Wort verhallt

Mein Kind
Ich sing für dich
Vom Wind
Ein Windgesicht

Mein Kind
Du träumtest nur
Vom Wind
Vom Wind

Von Liebe und
Von Eifersucht
Von Liebe und
Von Mord

Von Liebe und
Von Spielmannslust
Von Lug und Trug
Und Mord

Im Winter war’s
Hört die Geschicht‘
Als Könige im Angesicht
Verloren waren für die Welt
Ob es der Königin gefällt
Man weiß es nicht
Hört die Geschicht‘

Im Jänner war’s
Hört die Geschicht‘
Als Könige im Angesicht
Vergessen waren in der Zeit
Als niemand war dafür bereit
Im Jänner war’s
Hört die Geschicht‘

Lyrics: Lionel Verney

The Seven Seas Of Ice

Here.
The golden slumber in my eyes.
Wailing, sailing
On seven seas of ice.
I’m calling,
You’re falling,
I taste your hidden heart.
I taste your tear
I taste your fear
I drown in frozen times.

Lyrics: Lionel Verney

Oh You, Sad Cypress

Oh you, sad and lonely
Cypress of my heartbeat
Welcome to a world
Of lithic transformation

I will weep no more
For silent fields
Of angels

Oh you, sad and lonely
Cypress of my heartbeat
I will weep no more
For silent fields
Of angels

Oh you, sere and forlorn
Cypress of my eyesight

Lyrics: Lionel Verney

The Distant Rainbow (For Sven)

Ich seh‘ etwas
Das du nicht siehst
Es blickt mich an
Wenn du’s nicht siehst

Einen Namen
Trägt es nicht
Doch Brüder brauchen
Namen nicht.

Es ist stärker
Als wir zwei
Verbindet uns
Reißt uns entzwei

Ein Bruder
Den es niemals gab
Wird ewig sein
Bis übers Grab

Lyrics: Lionel Verney

Bis Zum Dach Der Welt

Du wanderst
Durch das ferne Tal
Der sieben Seligkeiten
Bis zum Dach der Welt

Was ist dir geblieben
Du Wiege unserer Zeit
Nur deine stählern Ketten
Nur Tränen und nur Leid

Doch wanderst du noch immer
Durch das ferne Tal
Du wanderst bis zum Gipfel
Und bis zum Dach der Welt

Für immer!
Für immer!

Lyrics: Lionel Verney

The Voice Of Reason

“Wenn die Vernunft ihre Stimme häufig gegen den Fanatismus erhebt,
dann kann sie die künftige Generation vielleicht toleranter machen,
als die gegenwärtige ist. Und damit wäre schon viel gewonnen.”

Lyrics: Friedrich II

Guido Faukes

My honor was my country
Until they threw broke the bow
I could not bear the laughter
The empty shells of greed

And so I took my honor
And went back to the heart
The heart of all our country
And tried to blow it down

They sealed me, now in prison
I can not see my faults
I did what no-one else could do
To save our fathers land

They send me to the gallows
I know my fate is bleak
But I, I will escape them
Unbroken, I will leave

This empty world of shadows
This empty world of lies
And I, I will escape them
Unbroken, I will die.

Lyrics: Lionel Verney

The Queen Of Hearts

The queen of hearts
Lies fast asleep
She sleeps for ages now
Her faint heart weeps
And sings no more
My lonely lullaby.

Her eyes are black
Her heart is dead
Her smile is petrified
Forever gone,
The summer days
Our queen of hearts is dead.

The queen of hearts
Lies sound asleep
She sleeps for ages now
Her faint heart weeps
And sings no more
My lonely lullaby.

„With saddest music all day long
She soothed her secret sorrow:
At night she sighed ‚I fear ‚twas wrong
Such cheerful words to borrow.
Dearest, a sweeter, sadder song
I’ll sing to thee to-morrow.‘
I thanked her, but I could not say
That I was glad to hear it:
I left the house at break of day,
And did not venture near it
Till time, I hoped, had worn away
Her grief, for nought could cheer it!“ (Lewis Carroll)

Lyrics: Lionel Verney

Todesahnung

„Einsam wandre ich bei Nacht;
Höre Trauermelodien
Durch die Eichengipfel ziehen,
Sanft vom Winde angefacht.

Weh, die düstren Klagelieder
Dringen tief zu meinem Herzen,
Wecken mir die alten Schmerzen
Und die alten Klagen wieder.

Winde, wehet! Winde weht!
Alte Eichen, klaget, klaget! –
Bald, mein Herz, drum unverzaget,
All dein Leid zu Grabe geht.“

Lyrics: Theodor Fontane


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